Ein Projekt, das zu uns passt

Mitwirkungsverfahren gestartet

Der Gestaltungsplan des Klosterbrühls liegt bei der Gemeinde Wettingen zur Mitwirkung auf. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, sich bis am 19. Juli 2016 schriftlich bei der Gemeinde Wettingen zum Projekt zu äussern oder ein Begehren zu stellen.

 

Link zum Gestaltungsplan: www.klosterbruehl.ch/gestaltungsplan

Architekturwettbewerb entschieden

Das Projekt «Gartengeschichten» der Zürcher Arbeitsgemeinschaft Galli Rudolf Architekten / Wülser Bechtel Architekten und Rotzler Krebs Partner Landschaftsarchitekten aus Winterthur hat das Rennen um die Erneuerung der Siedlung Klosterbrühl in Wettingen gemacht. Das Preisgericht war von den zwölf unterschiedlichen Wettbewerbsprojekten und deren ausgereifter Konzipierung beeindruckt. Entscheidend für den ersten Preis ist die Tatsache, dass sich die städtebaulichen und architektonischen Qualitäten des Beitrags «Gartengeschichten» vollkommen mit den genossenschaftlichen Idealen von Lägern Wohnen decken.

 

Die städtebaulich gelungene Stellung der Gebäude definiert attraktive Gartenhöfe und erlaubt zugleich eine Bebauung in Etappen.
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Die Gartenhöfe sind übersichtliche Begegnungsräume für die Bewohner der umliegenden Wohnungen.
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Hintergrund

Das Klosterbrühl ist eine der ältesten Wohnsiedlungen von Lägern Wohnen und wird in mehrfacher Hinsicht nicht mehr den Ansprüchen an zeitgemässes Wohnen gerecht. Angesichts der erneuerungsbedürftigen Haustechnik, unflexiblen Wohnungsgrundrissen und Unternutzung des Gesamtareals ist eine Renovierung nicht sinnvoll. Deshalb wird die Siedlung in den nächsten drei bis acht Jahren komplett erneuert.

 

Um das Klosterbrühl nach den Ansprüchen und Wünschen an zeitgemässes Wohnen optimal neu zu gestalten, hat sich Lägern Wohnen für die Durchführung eines Architekturwettbewerbs entschieden. Dabei sollte die beste Idee für die Realisierung von über 200 attraktiven, familienfreundlichen und altersgerechten Wohnungen mit preisgünstigen Mieten in nachhaltigen Neubauten ermittelt werden.

 

In einer Testplanung wurde zunächst über verschiedene Szenarien nachgedacht und der Rahmen des Wettbewerbs ausgelotet. Auch die in Gesprächen und an Informationsveranstaltungen geäusserten Wünsche und Bedürfnisse der Bewohnerschaft fanden in die Zielsetzungen des Architekturwettbewerbs Eingang. Mit präzisen Vorgaben wurde in der Folge die Wettbewerbsaufgabe formuliert.

 

Auf die öffentliche Ausschreibung haben 36 Architekturschaffende – vom Newcomer bis zum renommierten Büro – reagiert und bis August 2014 ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht. Die zwölf am besten geeigneten Teams, bestehend aus Fachleuten der Sparten Architektur, Baumanagement, Bauingenieurwesen, Landschaftsarchitektur und Gebäudetechnik wurden schliesslich zum Wettbewerb zugelassen, dessen Resultat nun vorliegt.